Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinden Strelitzer Land · Kiefernheide · Kratzeburg

5. August Konzert „Die Innenräume der Klänge – Meditative Traummusik“

In der Kirche Kratzeburg, am Mittwoch, 05.08.2026, um 19:30 Uhr.

JOACHIM GIES SOLO – SAXOPHON, EXOTISCHE INSTRUMENTE

DIE INNENRÄUME DER KLÄNGE

MEDITATIVE TRAUMMUSIK

Komposition und Text: Joachim Gies

In seinem aktuellen Soloprogramm DIE INNENRÄUME DER KLÄNGE gestaltet Joachim Gies ungewöhnliche und sensible Räume. Durch die unaufgeregte und entspannte Gestaltung tritt die Klangfarbenvielfalt der Obertöne hervor. Dabei öffnen sich die Innenräume der Klänge. Es dehnt sich die Zeit in einer wohltuenden Atmosphäre, die in den warmen Klängen und Melodien des Saxophons ihren Widerhall findet. Die kunstvollen und zarten Klänge des Saxophons treten in Verbindung zu asiatischen Instrumenten wie Klangschalen, Gongs und dem Aquaphone, einem mit Wasser gefüllten Klangkörper. Der Musiker und Komponist gestaltet so eine meditative Traummusik, die das Publikum einlädt, mit Ruhe nach Innen zu lauschen. Diese besondere Musik zu schweben und lädt ein zu einem neuen Hören.


In einem Interview mit seiner Verlegerin Caroline Helms erläutert Joachim Gies seine Musik so: „Wenn ich mich intensiv auf die Klänge des Moments einlasse, ähnlich wie in einer Meditation, kann man den gerade gelebten Augenblick intensiver und länger wahrnehmen, als wir dies im Alltäglichen tun. So erreicht man das Gegenteil von „Zeitvertreib“: nämlich die Zeit auszukosten. Dabei mache ich immer die Erfahrung, dass meine Musik die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht unbeteiligt lässt. Manche schließen die Augen und begleiten mich auf einer inneren Klangreise.“
 

Joachim Gies trat in Ostsibirien und in der Mongolei mit dort lebenden Musikern/innen auf. Der Klangkünstler spielt auch zu Lesungen und Ausstellungen. Neben seiner Kammermusik bilden Literaturvertonungen (mit Tina Engel, Peter Fitz und Hanns Zischler), Filmmusik und Hörspiele weitere Schwerpunkte. 2012 erhielt er den Kompositions-Förderpreis der A und A Kulturstiftung. Die Uraufführung der Hölderlin-Vertonung 

„Mnemosyne“ fand in Berlin mit Gerd Wameling statt. Aufführungen folgten in der Schweiz und in Österreich. 2015 vergab die A und A Kulturstiftung einen weiteren Kompositionsauftrag zur Vertonung von drei Hymnen Friedrich Hölderlins. Diese wurden 2016 mit Angela Winkler uraufgeführt. Joachim Gies gestaltete Musik zu mehreren Filmen von Betina Kuntzsch. Der Animationsfilm „Halmaspiel“ wurde auf ARTE-TV gezeigt, 

„Loïe Fuller-Die elektrische Fee“ erhielt 2022 das Prädikat „besonders wertvoll“ und wurde 2023 auf dem

Filmfest Dresden mit dem LUCA-Filmpreis ausgezeichnet. Seit 1989 veröffentlicht Joachim Gies zahlreiche CDs, seine Partituren werden im Verlagshaus Ries und Erler, Berlin verlegt.


Auszüge aus Pressestimmen:

„Mit Sopran- und Altsaxofon, diversen Klangkörpern und exotischen Instrumenten entführte Gies die Besucher in Schwebezustände zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Lauschen und Tanzen – eine außergewöhnliche Reise in neue Klangwelten.“ (Rhein Zeitung)

 „Die Zuhörer erlebten eine andere Zeit, die mal still zu stehen scheint, sich ausdehnt und wieder intensiv erlebt wird. Hören, horchen und lauschen werden neu erlebt, weit ab von einer Welt des täglichen Lärmkonsums.“ (MAZ)

„Joachim Gies versetzte das Publikum in eine Tiefenentspanntheit. … Obwohl Joachim Gies allein auf der Bühne stand, klangen seine Instrumente teils wie ein ganzes Orchester. Ein spannendes Erlebnis.“ (MOZ)

(Foto von Betina Kuntzsch)